16. August 2010 von Johannes Ries
Derzeit berichten verschiedene Medien über die gute Ausbildung von Erzieherinnen in Ostdeutschland. So zitiert beispielsweise die Welt aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Demnach seien “[fast] 90 Prozent der pädagogischen Fachkräfte im Osten […] staatlich geprüfte Erzieherinnen - im Westen sind es nur 70 Prozent”. In Bayern sei der Anteil mit knapp 40% Kinderpflegerinnen in der Gruppe des pädagogischen Personals besonders groß. Die Qualität der Arbeit, so die Presse, demnach schlechter. Meines Erachtens sind die Überschriften der Zeitungen irreführend: Ob und wo Erzieherinnen besser ausgebildet werden wäre zu prüfen. Kinderpflegerinnen jedoch in die Berufsgruppe der Erzieherinnen - wenn auch nur sprachlich - zu integrieren, wohl äußerst fragwürdig. Auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Fachakademien für Sozialpädagogik können Sie sich selbst ein Bild von der Ausbildung von Erzieherinnen in Bayern machen.
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5. August 2010 von Johannes Ries
Seit rund fünf Jahren gilt das Bayerische Kinderbildungs und -betreuungsgesetz. Das Main-Echo hat verschiedene Einrichtungen zu den Erfahrungen mit den neuen Regelungen befragt und unter dem Titel “Manche Erzieherin aufgeweckt” die Erkenntnisse veröffentlicht.
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12. Juli 2010 von Rainer Bergmann
Seit über 20 Jahren ermöglicht die Fachakademie Berufspraktikanten ihr Praktikum im Ausland zu absolvieren. Etwa 10 % der Berufspraktikanten nehmen in jedem Jahr die Gelegenheit wahr und durchlaufen ein internes und externes Bewerbungsverfahren.
Die Studierenden mit der Fahrkarte nach Spanien, Mexiko, Peru oder Namibia zeichnen sich durch besondere Qualifikationen aus: Sie müssen eine gefestigte Persönlichkeit vorweisen, hohe fachliche Kompetenzen mit einem gesteigerten Interesse an interkulturellen Fragen und organisatorische Fähigkeiten mitbringen.
Befragung
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9. Juli 2010 von Studierenden
Im Rahmen des Seminars “Medienqualifizierung von SPS-Praktikant(inn)en”, das im Auftrag von Schulen ans Netz e.V. durch die Volkshochschule Aschaffenburg in der Fachakademie durchgeführt wurde, entwickelten die TeilnehmerInnen erste Radiobeiträge.
Die Gruppe von ErzieherpraktikantInnen hat beschlossen, zunächst unregelmäßig, dann monatlich Radiobeiträge für ein entstehendes FakS-Radio zu entwickeln. Im September soll dann der nächste Beitrag mit den neuesten Informationen zum neuen Studienjahr hier auf dem FakS-Blog erscheinen.
Seminar-Splitter

Medienkram:
Download
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3. Juli 2010 von Studierenden
Gemeinsam mit der Volkshochschule Aschaffenburg und www.bibernetz.de führten wir ein 7-tägiges Seminar zur Medienqualifizierung speziell für Erzieherpraktikanten durch. Sie erhalten damit ein anerkanntes Zertifikat, das sie als Fachkräfte in der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern auszeichnet.
Ihre Einschätzung im Originalton:
“Aber nicht nur!
Wir empfehlen euch an dieser Fortbildung teilzunehmen. An sieben Samstagen haben wir Grundkenntnisse „rund um den PC“ erlernt. Wir haben Textbearbeitung, Power Point sowie Video-, Audio- und Fotobearbeitung in dieser kurzen Zeit kennengelernt. Auch für die „Computerprofis“ gibt es sicherlich das Ein oder Andere zu entdecken. Das Interessanteste ist, dass man das Gelernte nicht nur für den Beruf nutzen kann, sondern auch für sich selbst.
Wir haben auf jeden Fall ganz tolle Ideen entwickelt, wie wir das neu Erlernte bewusst im Kindergarten umsetzen können.
Manchmal lohnt es sich auch samstags die Schulbank zu drücken!”
SPS 1 Michaela Pankerl, Olga Amrhein, Sandra Fick, Havva Demir
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2. Juli 2010 von Johannes Ries
Die Katholische Universität Eichstätt bietet einen neuen Studiengang für Erzieherinnen und Erzieher an. Im kommenden Wintersemester startet das Studienangebot mit dem Titel “Bildung und Erziehung in Kindheit und Jugend” an der Fakultät für Soziale Arbeit. “Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher können den Studiengang nach 5 Fachsemestern erfolgreich mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) abschließen.”, so die Hochschule. Detailierte Informationen finden Sie unter ku-eichstaett.de/Fakultaeten/SWF/bildung-erziehung.
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19. Juni 2010 von Rainer Bergmann
Lena ist 8 Jahre alt und wie viele andere Kinder derzeit leidenschaftlicher Fußballfan. Ihr Herz schlägt für “Lukas Poldi”. Sie schaut die Übertragungen der WM Spiele im Fernsehen und informiert sich auf einer interessanten Internetseite, die speziell für kleine Fussballverrückte gemacht wurde: www.wm2010.sportspatz.de.
Junge Fans finden auf der WM-Seite Infos über Teams, Teilnehmerländer, Spieler und Spielorte sowie einen Spielplan zum Ausdrucken. Eine Bücherecke hält eine bunte Mischung rund um das Thema Fußball parat und verspricht außerdem attraktive Buchpreise für das Seitenstarke Fußball-Quiz.
Das Portal ist ein Produkt von seitenstark.de, das Internetportal für Kinder. Es ist öffentlich gefördert und wurde schon mit dem “Grimme online Award” ausgezeichnet.
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19. Juni 2010 von Rainer Bergmann
Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmannstiftung erkennen viele Erzieherinnen und Erzieher die Bedeutung der musikalischen Früherziehung für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern an, fühlen sich selbst aber zu schlecht ausgebildet:
“Die Ergebnisse sind alarmierend: Mehr als 60 Prozent der Erzieherinnen in Kindergärten fühlen sich im Bereich musikalische Bildung mittelmäßig bis schlecht ausgebildet und äußern entsprechend großen Fortbildungsbedarf. Dies ist ein Ergebnis der Umfrage, die das Kompetenzzentrum Frühe Kindheit der Stiftung Universität Hildesheim im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Befragt wurden 104 Fachschulen für Sozialpädagogik, 150 Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen sowie Hochschulen mit dem Studiengang der Elementarpädagogik.”
Sicher muss man die einzelnen Studien genauer anschauen und darf nicht nur auf die Schlagzeile schielen. Daher haben wir Ihnen einen Zugang zum Originaltext der Studie zur Verfügung gestellt:
Quelle: Bertelsmann Stiftung
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18. Juni 2010 von Rainer Bergmann
Anlässlich einer Musikfachtagung veröffentlichen wir hier die Kurzfassung eines Kapitels von Gerhard Merget aus dem Buch “Praxisbuch Sozialpädagogik, Bd.7, EINS Verlag, Troisdorf 2009.
“Das spielende und aktive Erleben von Musik ist für das Kindergartenkind als ein Grundbedürfnis anzusehen. Diese Einschätzung beruht auf der Erkenntnis, dass Singen, Tanzen und das Produzieren von Klängen elementare Lebensäußerungen darstellen, die bereits dem ganz kleinen Kind möglich sind, und die es immer stärker erfahren und erproben will.”
Zum Beitrag in voller Länge
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24. Mai 2010 von Rainer Bergmann
Quelle: www.fotolia.com
Schon zum dritten Mal ruft das Deutsche Kinderhilfswerk mit zahlreichen Partnern zum Weltspieltag am 28. Mai 2010 auf. Dies ist für uns eine Chance, noch stärker eine immer stärker vernachlässigte Komponente in der kindlichen Entwicklung in den Blick zu bekommen.
Warum “vernachlässigte Komponente”? Naja, der Trend einer “Bildungsgesellschaft” (Kanzlerin Merkel), deren Kapital aus dem Wissen und der Lernfähigkeit ihrer Menschen besteht, richtet ihre Aufmerksamkeit immer stärker auf ein sehr fokussiertes Bildungsverständnis aus: Möglichst früh sollen Kinder auf das “Lebenslange Lernen” vorbereitet werden. Das ist überhaupt nicht verwerflich, im Gegenteil. Die Wege dahin sind nur verschieden.
Der Weltspieltag 2010 könnte helfen die Bedeutung des kindlichen Spielens für eine ganzheitlich verstandene Entwicklung von Kindern herauszustellen und die Kompetenzen, die sich Kindern über das Spielen aneignen stärker zu betonen.
Informationen dazu:
Initiative “Recht auf Spiel”
Deutsches Kinderhilfswerk
International Play Association
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